Lexikon

Wahrnehmung

Unser Nervensystem unterliegt einer Selbstorganisation, in der Teile des Gehirns den  ”Informationsfluß” regulieren. Durch das „Sortieren“ zwischen wichtig und unwichtig schützt das Gehirn uns vor einer Überflutung von Informationen. Dabei arbeiten die rechte und die linke Hirnhälfte zusammen.

Unser Gehirn ist also ein Informationsverarbeitungszentrum. Dadurch erst wird selektives Wahrnehmen und somit Lernen möglich. Die Sinnesorgane nehmen Reize auf, die - weitergeleitet zum Gehirn - zu Informationen verarbeitet werden.

Wahrnehmung ist ein dauernder Prozess, der dem Menschen Orientierung und Auskunft über seine Umwelt und sich selbst gibt. Sie bezieht sich aber auch auf die körpereigene Motorik und Bewegung. Wir spüren, wie sich unsere Körperhaltung verändert, wir wissen auch mit geschlossenen Augen in welcher Stellung sich unsere Gliedmaßen befinden. Fühlen, Anfassen, Berühren und ”Be-greifen” ist Wahrnehmung, genauso wie das Erkennen des Verhältnisses der eigenen Person zum Raum, das räumliche Erkennen.

 

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